Mittwoch, 3. Januar 2007

Neue Gefühle in meinem Leben

Mein Leben ist zur Zeit sehr verwirrend für mich. So viel Action hatte ich seit Jahren nicht mehr. Ob es mir gut tut? Ich denke schon. Es hilft mir, nicht zu viel nachzudenken, nicht alles was passiert anzuzweifeln.

Übermorgen kommt Lorenz, ich bin gespannt was er zu „mir“ sagt *lach* Schließlich bin ich ja schon deutlich weniger geworden. Ich bin auch neugierig wie ich mich ihm gegenüber verhalten werde. Früher wurde ja nachts immer im Bett gekuschelt, ich weiß nicht so ganz ob ich das jetzt so will. Aber das wird sich zeigen...

Kennt ihr diese Ratlosigkeit in neuen Situationen? So geht es mir mit Wolfgang. Mir ist nicht so ganz klar, ob und wie sehr ich mich freuen darf oder sollte, weil ich ihn nicht einschätzen kann. Jeder der mich kennt, weiß wie leicht ich zu verunsichern bin. Und wie instabil meine Psyche inklusive meinem Selbstbewusstsein ist.
Dass soviel bei mir passiert ist auch deshalb gut, weil ich mir nicht zu viele Sorgen machen kann, wieder verletzt zu werden. Versteht mich nicht falsch, ich bin weit davon entfernt ihm zu vertrauen, aber es ist ein angenehmer Zustand.

Er fehlt mir. Vollkommen natürlich, wenn man verknallt ist, nicht wahr ;-) Gestern Abend haben wir telefoniert und ich bin immer wieder beeindruckt, wie sehr seine Stimme mich in seinen Bann zieht.

Und noch eine Veränderung ist mir heute bewusst geworden, ich fühle mich wieder wohler in meine Wohnung. Zeitweise (lange Zeit eigentlich) hatte ich das Gefühl hier nicht zuhause zu sein und hab mich bei anderen immer wohler gefühlt. Heute hab ich mal wieder ein bisschen aufgeräumt und dabei ist es mir aufgefallen, eigentlich gefällt es mir hier ganz gut. Ich will hier nicht länger bleiben, als nötig (wegen den Vermietern), aber es ist okay so. Mir sind zwar ein paar Pflanzen eingegangen und hier und da fehlt irgendwie noch etwas, trotzdem kann ich von meinem Zuhause sprechen.

Wolfgang wohnt ja in Wr. Neustadt, ganz in der Nähe meiner Familie, die ich seit 10 Jahren nicht mehr gesehen habe. Nicht sehen wollte, aber hauptsächlich nicht sehen durfte. Und es tut immer noch weh, daran zu denken, wie sehr mir dieses Zuhause fehlt. Schon als Kind hab ich mich nie bei meinen Eltern daheim gefühlt, Zuhause war für mich immer in Niederösterreich bei meiner Familie. Umso schmerzvoller ist diese Zerrissenheit der Verwandtschaft. Und als ich Wolfgang besucht habe, ist vieles von dem wieder hochgekommen. Erinnerungen an Schönes und Schreckliches.

Und trotz alledem hab ich mich bei ihm wohl gefühlt. Nicht Zuhause, aber es könnte eines werden. Mal schauen. (Jaja, immer schön unverbindlich bleiben nach außen, innerlich schmiede ich schon Pläne für die Sommerferien *g*)

So, gute Nacht liebe neue Welt! Ich wünsche euch da draußen die schönsten Träume, die ihr nur haben könnt!

Dienstag, 2. Januar 2007

Mein erster Eintrag

Mein Jahr 2006

In diesem Jahr hat sich viel getan. Viele Hochs und Tiefs, viele Überraschungen und auch der ein oder andere Herzschmerz war dabei. Ich bin älter geworden, reifer und blicke wieder ein bisschen mehr hinter mich selbst. Ob mir das gefällt, was ich da sehe, weiß ich oft selber nicht.

Das Jahr begann einsam und endete in der Gesellschaft lieber Menschen.

Anfang des Jahres lernte ich Alfred kennen und verliebte mich. Setzte alle Hoffnungen in ihn und sah alles durch die rosarote Brille. Wie verschieden wir waren, wollte ich nicht wissen. Und auch nicht, dass er nicht derjenige sein wird, der mich glücklich machen kann. Heute weiß ich, dass er zwar ein netter Kerl ist, aber nicht mehr.
Heute weiß ich, dass es mir zwar auch deshalb weh tat, dass er mit mir Schluss gemacht hat, weil ich verliebt war, aber noch viel mehr, weil ich ihn nie so nah an mich rankommen lassen wollte.

Er war der Typ Mann, den ich idealisierte. Stark und mitten im Leben. Ich dachte, dass ich so glücklich werden könnte. Und ich ignorierte die leise Stimme in mir, die sagte, mit dem wirst du nicht den Rest deines Lebens verbringen.
Die letzen Wochen haben mir gezeigt, dass ich ihn auch freundschaftlich nicht idealisieren darf. Er ist nicht so gut und lieb, wie man denken könnte. Und er reagiert manchmal wie ein trotziges Kind, will das haben, was der andere gerade hat oder was nicht erreichbar ist.

Nachdem er nicht mehr in meinem Leben war, und Dominik wieder mal einen Versuch startete, mit mir zu reden, ließ ich mich darauf ein. Ich wusste, wie gefährlich das war. Wie sehr ich noch immer an ihm hing. Aber in gewisser Weise wollte ich das. Ich wollte, dass er mir weh tut, weil ich das kannte. Weil er mir dadurch Aufmerksamkeit schenkte. Und ja, auch jetzt bin ich immer noch „suchtgefährdet“. Wie bei Alkoholikern, ein Tropfen reicht aus. Deshalb bin ich um die „Kontaktsperre“ die ich verhängt habe sehr froh! Er wird immer ein wunder Punkt sein und es wird mir immer weh tun, dass er mich nicht geliebt hat. Und er hat definitiv für viele, sehr viele Tiefs 2006 gesorgt. Weil er mir immer ein Rätsel sein wird und ich über ihn stundenlang nachdenken kann.

Dann gabs ja noch meinen ersten Höhepunkt des Jahres *lach* Die Matura, die ich geschafft hab. Das 8. Weltwunder, dass ICH in Französisch durchgekommen bin. Dafür ärgert mich die 2 in Deutsch immer noch ein bisschen ;-)
Der nächste Höhepunkt, dass ich die Aufnahmeprüfung für das Psychologie-Studium geschafft habe, war fast noch schöner. Es war die Erfüllung eines Traums, den ich schon seit fast 10 Jahren hatte. Als ich es schwarz auf weiß gesehen hab, konnte ich es kaum glauben. Und trotz Uni-Alltag ist es immer noch wunderschön, sagen zu können, ich bin Psychologiestudentin.

Warum mich die Uni einige Zeit nicht zu Gesicht bekam, ist auch ein Höhepunkt. Meine Magen-Bypass-OP. Ja, ich gebs zu, ich hatte – zumindest auf dem Weg in den OP – Riesenschiss. Würde ich danach „normal“ leben? Würde es wirklich mein Leben ändern? Wie wird es wirklich sein? Und ich kann heute, über 2 Monate später sagen, es könnte nicht schöner sein! Klar hab ich hin und wieder gedankliche Fressattacken bei denen ich am liebsten alles mögliche in mich reinstopfen würde, aber genau deshalb hab ich mich ja operieren lassen. Und auch mein tägliches Stück Schoki geht gottseidank ;-) Also kann ich auch das als Erfolg verbuchen. Schließlich habe ich von 117,6 auf 95 abgespeckt. das sind fast 23 Kilo weniger. Und wenn ich mein Höchstgewicht vom April 2006 hernehme, die 125 Kilo, dann hab ich jetzt schon fast 30 Kilo abgenommen. Kaum zu glauben...
Erschreckend ist nur, dass ich immer noch dick bin, und ich immer mehr draufkommen, dass ich nie wahrhaben wollte, wie dick ich wirklich bin. Aber ich bin optimistisch, dass ich heute in einem Jahr schon mein Wunschgewicht habe. *g* Jaja, und wenn ICH mal optimistisch bin, heißt das was (stimmts Danny? *lach*)

Und vor ein paar Wochen habe ich jemanden kennengelernt, der mich bei weitem nicht von Anfang an umgehauen hat, aber in den ich mich langsam aber sicher verliebe. Er fehlt mir, ich vermisse sogar seine NeedForSpeed-Rennen auf der PS2. Und noch ein kleines Detail, das mich verwundert hat. Ich habe ja Schlafprobleme, sowohl beim Ein- als auch beim Durchschlafen. Und bei ihm gibt’s das nicht. Da schlafe ich wie ein Baby.
Wolfgang wohnt in Wr. Neustadt, einer ehemaligen Heimat von mir. Weit weg, aber das ist auch gut so, schließlich weiß ich nach wie vor nicht, ob ich einer „normalen“ Beziehung, meinem Herzenswunsch, überhaupt gewachsen bin. Und sich am Wochenende sehen, reicht anfangs sicher aus.
Ich will einfach nichts verschreien... aber die Schmetterlinge in meinem Bauch kann ich nicht verleugnen ;-)

Auch bei meinen Freundschaften hat sich viel getan. Johanna ist zwar nach wie vor meine beste Freundin, und sie fehlt mir wahnsinnig, aber es ist nicht so, dass ich sie täglich hier bräuchte. Früher war das so. Über Julia bin ich wahnsinnig froh, dass ich sie habe. Sie ist eine Gleichgesinnte, wie man sie selten trifft. Hoffentlich hält diese Freundschaft lang! Dann gibt’s noch Lorenz, ein Südtiroler, der mich als beste Freundin tituliert, und wir sind auch gute Freunde. Irgendwie eine ganz spezielle Sorte davon.
Und natürlich darf ich auch meine lieben Blog-Freunde nicht vergessen! Danny erhellt mit seinen Mails oft meine Tage und ich bin froh, mich immer bei ihm ausheulen zu dürfen, auch wenn der Name Dominik sicher schon Stresspickel bei ihm hervorruft. Und Andrea, mit der ich so manchen Abend im ICQ verbringe. Und natürlich Nadine, die mir den Blog hier „geschenkt“ hat. Eines der schönsten Geschenke, die ich in meinem Leben erhalten habe!

Tja, und wie das Jahr 2007 wird, kann keiner sagen. Wie immer warten sicher viele Überraschungen auf jeden von uns!

Freitag, 15. Dezember 2006

@tabula-rasa

hy meine liebe julia...

willkommen in deinem neuen blog... ich dachte mir jetzt nachdem du deine op hinter dir hast... und das geschwür (den mann mit D.) los bist... wäre es auch schreibtechnik an der zeit für einen neuanfang... du weißt ja "heut ist der erste tag vom rest deines lebens"... und das sich diese kleine kröte immer über deinen seelenzustand informieren konnte... fand ich ja eh nicht so prall... also das ist er... dein blog... voila... grün wie frisches gras, blau wie der horizont... ja da steckt posie dahinter! (oder die farben gefallen mir einfach ;)... natürlich kann man das jederzeit ändern... genauso wie den titel... das ist eigentlich ein song von "earth wind and fire" (den find ich klasse)... und der paßte grade so gut... ich hab ihn gehört als ich hier am basteln war... um den titel zu ändern klickst oben den weissen balgen da wo "admin" steht an..."weblog"... "weblog ansehen"... änderst den titel... und "sicherst"... "weblog ansehen"... "seite aktuellisieren" ... fertig...

dein passwort... und die mailadresse (da steht zur zeit noch meine spamadresse drin) kannst/solltest du unter "einstellung"... "moblog einstellungen" ändern...

wünsch dir hier viel spaß... schöne erholsame feiertage... fröhliche weihnachten usw... sag mir bescheid wenn du andere bilder reinhaben willst... bin halt so romantisch aber muß ja nicht jede frau ne schwäche für rote rosen haben... fühl dich gedrückt...

lg para
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A new Love has come...

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